Permeationsverhalten morphinartiger Substanzen nach intraventrikulÄrer und intracerebraler Injektion

  • Published 2005 in Naunyn-Schmiedebergs Archiv für Pharmakologie

Abstract

erreicht. Konform mit dem Aktivit~tsverlust der DNase I vergrSl3ern sich Proteingehalt und DNase II-Gesamtaktivit~t, etwas sparer aueh der D57S-Gehalt der Niere. Im jewefligen Reaktionsmaximum lagen die Werte durehschnittlieh 80--900/0 unter (D2qase 1) oder 60 (Proteingehalt) bis 100~ (DNase II) fiber dem Vergleichsdurchsehnitt. Die sich anschlieflende Regression der Ver~nderungen erreichte die Norm binnen 2-3 Woehen p. inj. -Durch die I-Dosis beeinfluflbar waren vor allem Latenzzeit und Regenerationsdauer. -2. Dem Umfang nach sehwiicher, im iibrigen analog reagierten Leber und Niere unter dem Einflul3 yon Polyvinylsuffat [4]. -3. Als unmittelbare Ursache des (sieh als niehtkompetitive t temmung darstellenden) Aktivitiitsabfalls der DNase I kommt unter anderem das erhShte Angebot eines gewebseigenen (hitzelabilen) DNase I-Inhibitors in Betracht. -4. Actinomycin D, 2,4,6-Tri~thylenimino-s-triazin (TEM) oder GanzkSrperrSntgenbestrahlung hemmen die Entwicklung der I-ttyperplasie und vergrSl3ern die DNase IAktivit~t der Niere [5]. -5. Den vorliegenden Ergebnissen sowie Befunden an der regenerierenden Rattenleber [3] zufolge kSnnte der DNase I in versehiedenen Systemen eine bislang nicht ausreiehend berficksiehtigte KontroUfunktion im Rahmen yon DNS-Synthese und Zellteilungsvorgi~ngen zukommen. Weitere Untersuehungen sind daher -aueh im Hinbliek auf die sich mehrenden Befunde positiver Korrelation zwisehen niedriger DNasenbilanz und Cancerogenese [2] -yon besonderer Aktualit/~t.

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